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Bildungsausschuss

Aktuelle Stunde zur Unterrichtsversorgung in Halle. LSchA und MK haben gekniffen, von der GEW war Herr Lippmann zu Gast. Er berichtete, dass eine Unterrichtsversorgung unter 105% als systematische Unterversorgung bezeichnet werden muss, da der Krankenstand bei dauerhaften 8-10% liegt. Hinzu kommt, dass sich das Land die Unterrichtsversorgung schön rechnet, und zwar durch bedarfsmindernde Maßnahmen, z.B. Schulschließungen, Reduzierung der Unterrichtsstunden pro Klassenstufe, d.h. extreme Kürzung der Pflichtstunden im aktuellen Schuljahr von 192 auf 174 (Durchschnitt), schulbezogene Zuweisungen ab diesem Schuljahr auch für Grundschulen (bisher erfolgte klassen- und unterrichtsbezogene Zuweisung). Laut GEW haben wir 3.000 SchülerInnen mehr, aber zwischen 150-200 LehrerInnen weniger als im vergangenen Schuljahr. Das kann und darf nicht so weiter gehen. Im nächsten Bildungsausschuss wollen wir dazu eine Resolution für den Stadtrat vorbereiten und der Stadtelternrat plant am 15.10. eine Aktion zum Thema Unterrichtsunterversorgung in Halle. Thema war auch die Reduzierung der Reinigungsleistungen an Schulen. Hier gab es wohl umfassende Veränderungen und die Verwaltung blieb uns Antworten schuldig.